Kölner Privatschule

Unser Blog

Kosten der Digitalisierung an Schulen

Seit 2 Jahren ist der DigitalPakt Schule angekündigt: 5 Mrd. Euro sollen auf fünf Bundesländer aufgeteilt werden; so sind 1 Mrd. Euro für Schulen in NRW geplant. Die aktuelle Diskussion um den DigitalPakt, in der dieser stillsteht, bezieht sich auf die Frage, auf welcher Rechtsgrundlage die Gelder für eine sinnvolle Ausstattung der Schulen fließen. Hierbei liegt das Problem bei der fehlenden Einigung zwischen Bund und Ländern. Durch diesen Pakt soll vor allem die Infrastruktur, wie interaktive Tafeln und eine stabile Internetverbindung, verbessert werden und in die Ausstattung von digitalen Endgeräten – vor allem Laptops und Tablets – investiert werden. Durch den Eintritt des Pakts soll die digitale Schulbildung angekurbelt werden. Dennoch handelt es sich bei dieser Summe nur um eine einmalige Investition, genau dort liegt das Problem: Digitalisierung ist ein Prozess. Mit der aktuellen Geschwindigkeit von digitalen Innovationen, werden konstant neue Möglichkeiten und Geräte entwickelt. Mit einer Einmalinvestition, die bereits seit zwei Jahren angekündigt ist und noch nicht stattgefunden hat, kann man diesem Tempo nicht gerecht werden. Des Weiteren müssen die meisten digitalen Endgeräte durch häufige Benutzung nach ungefähr fünf Jahren ersetzt werden, was ein erneutes finanzielles Problem darstellt.

 

Investition in Bildung

Warum lohnt sich die Investition in Bildung? Auch wenn das Schulgeld als Nachteil erscheint, besitzen Privatschulen den Vorteil, dass dieses Geld dazu benutzt wird, Infrastruktur regelmäßig auf den neuesten Stand zu bringen und Personal konstant fortzubilden. Regelmäßige Schulungen und Seminare, die es Lehrern ermöglichen digital lehren und somit noch besser auf die individuellen Anforderungen der Schüler eingehen zu können,  führen zu einem hohen Unterrichtsstandard. Die Investitionen in digitale Bildung, pädagogische Konzepte und die Weiterbildung von Lehrkräften sind zwar höher, werden aber auch zweckgebunden benutzt, denn schlussendlich profitieren die Kinder von einem gut abgestimmten Bildungssystem. Das Einbinden von Digitalisierung in die Bildungsmöglichkeiten erlaubt die Zusammenarbeit zwischen Büchern und digitalen Prozessen, um so weit wie möglich individuelle Bildungsmöglichkeiten anbieten zu können. Diese Individualität kommt allen Schülern zugute: Durch das breite Pensum an Möglichkeiten ist die Inklusion von Schülern vereinfacht, denn diese Schüler können intelligent in Klassen eingegliedert werden. Dabei wird der Anschluss durch die individuelle Förderung und die Unterstützung von Schülern und Lehrern vereinfacht. Wir haben daher reichlich Erfahrungen sammeln können, in denen unsere Schüler mit Behinderung oder Autismus ihren Schulabschluss machten.

 

Finanzierung

Es ist normal, dass der Gedanke, sein Kind an einer Privatschule anmelden zu wollen, oft mit der Frage der Finanzierung verbunden ist. Um Hilfe in der Finanzierung der Privatschule zu bekommen, gibt es einige Möglichkeiten. Die Roland Berger Stiftung bietet ein Schülerstipendium von der 1. Klasse bis zum Abitur an, welches vor allem Kindern von alleinerziehenden oder arbeitslosen Eltern zugunsten kommen. Des Weiteren bietet der Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds Schülerinnen und Schüler, die eine Durchschnittsnote von mindestens 2,0 oder finanzielle Probleme haben ab der 10. Klasse ein Schülerstipendium an. Um weitere Stipendien zu finden, die auf Ihre Bedürfnisse angepasst sind, können Sie beim StipendienLotse, der Stipendien-Datenbank des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, nach passenden Stipendien suchen.

Gerne können Sie hier einen Beratungstermin mit uns vereinbaren oder uns einfach anrufen: +49 (0) 2203/14833.

Durch dieses Beratungsgespräch begleiten wir Sie durch die Finanzierungsfrage, indem wir Ihnen verschiedene Wege und unsere Unterstützung in den anschließenden Prozessen anbieten.

Wirtschaft als Schulfach?

Vor kurzem hat die Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) angekündigt, dass das Fach Wirtschaft ab dem kommenden Schuljahr in Gymnasien in Nordrhein-Westfalen etabliert werden soll. Bis zum Schuljahr 2020-2021 soll das Fach an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen in NRW unterrichtet werden. Das ist ein wichtiger Schritt, wenn man bedenkt, dass dieses Fach bis jetzt unter mehr als 30 verschiedenen Bezeichnungen an verschiedenen Schulen bereits angeboten wurde. Dabei konnte bis jetzt aber weder flächendeckend, noch schulformübergreifend solides Wissen vermittelt werden.

 

Das ist für uns nichts Neues!

 

Wie stellt sich das dar? An der Kölner Privatschule werden Politik und Wirtschaft seit 20 Jahren als Pflichtfach unterrichtet. Die Vorbereitung auf ein Verständnis, das im späteren Leben von großer Bedeutung sein kann, beginnt seitens der Schüler bereits früh. Im 8. Schuljahr wird das Fach Recht gelehrt. Der frühzeitige Umgang mit dem deutschen Rechtssystem schafft ein Verständnis und eine Basis für analytisches und kritisches Denken. Ab dem 9. Schuljahr steht Wirtschaft als Pflichtfach auf dem Lehrprogramm. Somit wird den Schülern bereits im jungen Alter der Umgang mit der deutschen Marktwirtschaft nahegelegt. Dadurch erhalten sie ein wichtiges ökonomisches Grundwissen und eine Vorbereitung auf zukünftige berufliche Chancen. Neben Wirtschaft sind ein aufgeklärtes Verständnis und ein Interesse an der Politik in der heutigen Gesellschaft sehr wichtig. So erfahren die Schüler ab der 10. Klasse den Sachverstand politischen Situation in Deutschland und ganz Europa. Auf diese Weise entwickelt sich bei unseren Schülern eine individuelle Meinungsbildung und eine objektive Diskussionsbereitschaft.

Des Weiteren gehört Geschichte zu den Prüfungsfächern. Dies soll es erlauben, Schulkinder frühzeitig mit der deutschen Geschichte und der Bedeutung von Demokratie aufzuklären. Nun wird in den öffentlichen Schulsystemen oftmals gedacht, dass diese Fächer eher unwichtig sind. Vielleicht werden deswegen auch die genannten Fächer an den meisten Schulen immer öfter als Sammelfächer angeboten, was mit sich führt, dass diese in einer einzelnen Schulstunde gekoppelt angeboten werden. Das Resultat ist, dass die politischen Fächer zugunsten der ökonomischen Bildung geopfert werden. Eine repräsentative Umfrage der Körber-Stiftung von 2017 ergab beispielsweise, dass 4 von 10 Schülern nicht wissen, wofür Auschwitz steht.

 

Vorbereitung auf das Leben

 

Die Schule, der Stundenplan und die Struktur der Fächer sind alles Teil der Vorbereitung der Schüler auf das, was danach folgt. Deswegen lehren wir an der Kölner Privatschule ein individuelleres Sozialwissen, sowie schulübergreifendes Allgemeinwissen. Wichtig auf diesem Weg sind ergänzende Schulfächer, die es erlauben über die Hürden, die sich in der Grundschule entwickeln, hinweg zu kommen. Bereits im Artikel des vorigen Monats habe ich darauf hingewiesen, dass ein Test, der im Auftrag der Kulturminister der Länder vom Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) 2017 durchgeführt wurde, zeigt, dass Grundschüler deutlich schlechter rechnen, schreiben und zuhören können als vor 5 Jahren.

Bei uns werden bereits in der 5. und 6. Klasse ergänzende Fächer wie Lesen und Rechnen als Pflichtfach angeboten, um diesen Schwächen entgegenzuwirken oder sie idealerweise nicht einmal aufkommen zu lassen. 15-20 % der Schulkinder fehlt nach der Grundschule die Fähigkeit beim Lesen auch den Inhalt zu verstehen. Das Gleiche gilt für (Kopf-)Rechnen. Um dies zu verändern, werden Schulkinder an der KPS gelehrt, allgemeine Literatur selbst zu finden, zu organisieren und zu verstehen. Denn durch eine individuelle Arbeitsweise, lernen die Schüler auf die beste Art und Weise ihr Allgemeinwissen zu erweitern und ihre Urteils- und Sachkompetenzen stetig weiterzuentwickeln.

Hierbei handelt es sich nur um einen Teil der vielen Bausteine, welche an der Kölner Privatschule gelehrt werden und als eine gute Vorbereitung für das folgende Studium und das zukünftige Leben dienen.

 

Bereiten Sie ihr Kind für das zukünftige Leben vor. Melden Sie sich bei uns!

 

 

 

Tag der offenen Tür

Am 24. November veranstaltet die Kölner Privatschule den Tag der offenen Tür. Zu diesem Anlass richtet sich der Blogartikel an die Schüler und Eltern, die nun vor der Entscheidung der weiterführenden Schule stehen. In 2017 zeigte ein Test, der im Auftrag der Kulturminister der Länder vom Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) durchgeführt wurde, dass Grundschüler deutlich schlechter rechnen, schreiben und zuhören können als vor 5 Jahren. Diese Vergleichsstudie der Jahrgangsstufe 4 zeigte, dass nicht nur die Kompetenzen, sondern auch die Motivation der Schüler für die Zukunft mehr gefördert werden müssen. Privatschulen haben die Möglichkeit, sich individueller zu gestalten. Dazu gehören unter anderem ein umfangreiches Schulangebot, die individuelle Größe der Klasse und das persönliche Auswahlverfahren der Lehrer.

Zukunft an der Privatschule

Es muss Gründe geben, wieso die Anzahl der Privatschulen von Jahr zu Jahr steigt – denn das gängige Vorurteil, dass Privatschulen nur für die Kinder reicher Eltern sind, haben wir schon lange widerlegt.  Laut Statistik gab es im Schuljahr 2016/17 insgesamt 5.836 allgemeinbildende und berufliche Privatschulen – ein Zuwachs von über drei Prozent innerhalb der letzten fünf Jahre. Eltern entscheiden sich mit gutem Grund immer mehr dafür, Ihre Kinder für Schulen in freier Trägerschaft anzumelden. Um Talente zu fördern und Defizite auszugleichen beginnt die 5. Klasse an einer Privatschule mit kleinen Klassenverbänden. So besteht die 5. Klasse bei uns aus 3 bis maximal 7 Schülern, um diese individuell unterstützen zu können. Der Schlüssel des schulischen Erfolges liegt dabei in der Ausgeglichenheit des Schülers. So unterstützt die Privatschule die Schüler durch Unterricht am Nachmittag, weitere Schulungen außerhalb der Unterrichtszeiten und ein ausgewogenes Mittagessen, welches vom hauseigenen Koch zubereitet wird. Dies bietet ein Umfeld, welches die Schüler täglich bei Herausforderungen unterstützt und motiviert. Teil davon ist auch die Zufriedenheit der Lehrer, die mit den Schülern zusammen arbeiten. Das Lehrpersonal wird in einem persönlichen Verfahren angestellt, damit Arbeit und Überzeugung aufeinander abgestimmt sind. Dadurch äußert sich die Privatschule nicht nur als attraktiver Arbeitgeber, sondern bietet auch ein ausgeglichenes Umfeld für jeden Schüler. Neben dem individuell angepassten menschlichen Aspekt, können Schulen in privater Trägerschaft moderne pädagogische Konzepte einfacher umsetzen und besser mit Hilfsmitteln unterstützen. So sind Modernisierung und Digitalisierung wichtige Themen die sich im Unterricht unter anderem durch die Benutzung von Tablets wiederfinden.

Ablauf am Tag der offenen Tür

Unser Tag der offenen Tür beginnt um 10:00 und endet um 14:00. Ziel ist es, dass Sie sich selbst von dem Umfeld, in dem Ihr Kind sich befinden wird, überzeugen können. Das bedeutet, dass Sie die Möglichkeit haben, persönlich jeden Lehrer sowie auch die Schulleitung kennenzulernen. Dabei bieten wir Ihnen und Ihrem Kind sogar erste spannende Unterrichtseindrücke. Des weiteren sind persönliche Gespräche auf Wunsch möglich und erwünscht – fragen Sie uns einfach. Begleitend zu dem entspannten Verlauf der Veranstaltung werden Kaffee und Kleinigkeiten zum Essen angeboten. Unser hauseigener Koch wird die Speisen vorbereiten und Ihnen und Ihren Kindern präsentieren, so wie es im Schulalltag auch der Fall ist. Wichtig ist uns die menschliche und individuelle Komponente, die wir an dem Tag in den Vordergrund stellen möchte. Dadurch wird Raum geschaffen, um sich kennenzulernen, zusammen Eindrücke auszutauschen und Ihnen einen ersten Einblick in das Leben als Schüler an der Kölner Privatschule zu geben. Kommen Sie vorbei, lernen Sie uns kennen, denn nur so erleben Sie hautnah, wie es ist, Freude an der Schule zu haben.

Die Besonderheit einer Privatschule

In Deutschland gibt es zurzeit über 5.600 Privatschulen. Diese Anzahl ist hauptsächlich in den letzten Jahren stark angestiegen. Darunter sind kirchliche Organisationen, Personengesellschaften, Sozialwerke, Vereine oder Privatpersonen die Träger der Privatschulen. Diese Träger sind autonom für die Einstellung des Lehrpersonals und für die konzeptionelle Gestaltung der Schule verantwortlich. Aus diesem Grund können sie beispielsweise ihr Lehrpersonal nach dem Leistungsprinzip wählen und an das Schulkonzept anpassen. Trotz der hohen Handlungstoleranz, stehen private Schulen unter staatlicher Aufsicht und orientieren sich an dem vorgegebenen Lehrplan. Sie bieten im Vergleich zu den staatlichen Schulen jedoch ein umfangreicheres Schulangebot an.

Vorteile gegenüber staatl. Schulen

Wer kennt es nicht aus eigener Erfahrung – viel zu große Klassen, überfordertes Lehrpersonal, unterbesetzte Schulen. Und dabei sind dies nur einige Probleme, die man regelmäßig an staatlichen Schulen vorfindet. Wenn man sich vergleichsweise einige konkrete Beispiele ansieht, haben private Schulen die Möglichkeit, sich individueller zu gestalten. Dies wird einmal durch die Größe der Klassenverbände sichtbar, welche sich an der KPS im Vergleich zu einer öffentlichen Schule viel kleiner zusammenstellen. Daraus folgt, dass jeder einzelne Schüler im Vordergrund stehen kann und in die Zusammenhalt der Klasse integriert wird. Des Weiteren werden Lehrer nicht automatisch zugeordnet. Soll heißen: Das Lehrpersonal wird in einem persönlichen Verfahren angestellt, damit Arbeit und Überzeugung aufeinander abgestimmt sind. Dadurch äußert sich die Privatschule nicht nur als attraktiver Arbeitgeber, sondern bietet auch ein ausgeglichenes Umfeld für jeden Schüler. Infolgedessen können Privatschulen eine hohe Arbeitszufriedenheit seitens der Lehrer vorweisen. Die Motivation der Lehrer und Schüler wird folglich angeregt, wenige bis fast keine Schulstunden fallen aus, woraus ein kontinuierlicher Fortschritt garantiert werden kann.

Obwohl Schulen in freier Trägerschaft nach dem öffentlichen Lehrplan unterrichten, besteht eine größere Freiheit, diesen an unsere Schüler angepasst zu ergänzen. Zusammen mit den Schülern wird ein Lernprozess entwickelt, an dem sie aktiv teilnehmen können. Somit wird den Schülern auch der Spaß am Lernen verschafft. Genau diese Rundumbetreuung wünschen sich viele Eltern immer mehr, denn der individuelle Aspekt eines Schulkonzepts umfasst neben den Pflichtstunden ebenfalls die Verpflegung und weitere Betreuung vor und nach den Unterrichtsstunden. So müssen vor der Schule keine Mahlzeiten vorbereitet werden, nach der Schule muss keine Zeit für Hausaufgaben geschaffen werden. Das Resultat ist weniger Stress für Sie und Ihre Kinder.

Nachfrage steigt

Die zusätzliche Freiheit an Privatschulen ist Kern von Innovation, die durch moderne Klassenräume widergespiegelt wird. So waren Privatschulen die Ersten, welche erfolgreich Ganztagsschulen, fächerübergreifenden Unterricht und Freiarbeit eingeführt haben, welche folglich vom staatlichen Schulwesen übernommen wurden. Dabei handelt es sich hierbei nur um einen der vielen Gründe für die steigende Nachfrage für Plätze an Schulen in freier Trägerschaft. Private Schulen begreifen sich u.a. als Dienstleister der Familie, denn Bildung beinhaltet mehr als nur die reine Vermittlung von Wissen. Dessen werden sich Eltern auch immer mehr bewusst. Wachsende Unzufriedenheit durch Chaos an öffentlichen Schulen, welcher durch ständig neue Reformen, Mangel an Lehrpersonal und zu große Klassenverbänden verursacht wird, verstärkt das Interesse an einen Ort der Ausgeglichenheit.

Auch wenn das Bildungsziel an jeder Schule das Gleiche ist, ist der Weg dorthin jedoch ein anderer. Wenn Sie auch der Meinung sind, dass der  richtige Weg zum Erfolg führt, dann ist Ihr Kind bei uns genau richtig.

Kriminelle Handlungen

Schon in dem Artikel „Mein Kind wird in der Schule gemobbt – Was sind die Folgen und wie soll ich damit umgehen?“ vom August 2017 wird erwähnt, dass viele Schülerinnen und Schüler in Deutschland gemobbt werden. Man spricht sogar von körperlicher und seelischer Misshandlung. Ein etwas aktuellerer Fall verdeutlicht uns eine noch drastischere Sichtweise: Im Januar hat ein 15-Jähriger Schüler an einer öffentlichen Schule in Lünen seinen Mitschüler auf dem Schulflur mit einem Messer angegriffen. Der 14-Jährige Leon starb an seinen Wunden. Nach diesem tragischen Vorfall wurden viele Lehrer und Eltern sowie auch Politiker auf die Kriminalität an Schulen aufmerksam. Kurz darauf veröffentlichte das Landeskriminalamt in Düsseldorf, dass die Zahl der Straftaten an NRW-Schulen im letzten Jahr um 5% gestiegen ist. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Gewaltdelikte. Noch dazu berichten 30-40% deutscher Schulen über Mobbingvorfälle sogar gegen Lehrer.

Gründe dafür sind bisher nicht öffentlich bekannt, jedoch wird vermutet, dass sich das Anzeigeverhalten der Gesellschaft verändert und aufgrund medialer Aufmerksamkeit mehr Straftaten zur Anzeige gebracht werden. Schon eine fehlende Zugehörigkeit zu einer Gruppe kann für ausländische Schülerinnen und Schüler zu einem schlechten Wohlbefinden führen. Diese Gründe sind jedoch zu schwach, um einen so hohen Anstieg der Straftaten zu verschulden. Die Kölner Privatschule bezieht sich auf einen anderen Grund als Auslöser für die ansteigenden Gewaltdelikte an Schulen in NRW: Unkontrollierter Internetmissbrauch. Die Möglichkeiten der Internetnutzung an Schulen ist ein Schritt in das digitale Bildungswesen und optimiert Lernprozesse sowie die Lehre der Digitalisierung. Zusätzlich haben die Schülerinnen und Schüler durch ihre Privathandys die Möglichkeit der Liverecherche zu bestimmten Themen zu betreiben. Doch leider motivieren diese Methoden aufgrund der fehlenden medialen Aufklärung und ohne eine vernünftige Herangehensweise zum Missbrauch.

Die Hemmschwelle sinkt

Öffentliche Schulen bieten ein großes Aufkommen an – leider meist veralteten – Computern. Somit ermöglichen die Schulen ihren Schülerinnen und Schülern den fast unkontrollierbaren Zugang zur digitalen Welt, ohne sie auf eine verantwortungsvolle Nutzung vorzubereiten. Zwar sind die meisten Schulnetzwerke mit Firewalls ausgestattet, diese sind für die Digital Natives, die Schülerinnen und Schülern, die mit dem Gebrauch von digitalen Medien aufgewachsen sind, leicht zu umgehen und grenzen längst nicht die gesamten Möglichkeiten des Missbrauchs ein. Noch dazu sind diese Firewalls sehr nervig, da sie auch viele gebräuchliche Websites sperren. Bekommt man also die Möglichkeit sich innerhalb einer Doppelstunde zu Recherchezwecken frei in einem Computerraum aufzuhalten, steigt die Motivation sich mit seinen Mitschülern auf verbotenen Plattformen zu bewegen oder sich auf Videorecherche zu machen. Gleichermaßen werden Mitschüler bei Portalen wie Instagram markiert oder Schulsituationen über Snapchat an die gesamte Schule verschickt. Diese unkontrollierten Möglichkeiten des Missbrauchs von Internetrecherchen und der Veröffentlichung von Schulsituationen können bei den Schülerinnen und Schülern auch zu Gewaltmotiven führen. Wir von der KPS sind davon überzeugt, dass der unkontrollierte Gebrauch von Privathandys und die freie Möglichkeit der Internetnutzung in der Schulumgebung und im schulischen Bildungsbereich zunehmend zum Missbrauch motivieren.

Daher haben wir unser Schulkonzept darauf aufgebaut, die Motive von Gewaltdelikten frühzeitig aus der Welt zu schaffen und es somit nie zu solchen Straftaten kommen zu lassen!

Prävention

Neben genereller Anti-Gewalt-Maßnahmen von öffentlichen Schulen, wie beispielsweise Aufklärungstage mit der Polizei und vereinzelte Gespräche mit Vertrauenslehrern oder Schulpsychologen, möchten wir unsere Schülerinnen und Schüler direkt kennenlernen und bei ihrem Schulalltag begleiten. Dadurch werden Wünsche, Probleme und Ängste frühzeitig erkannt und können sofort aus der Welt geschaffen werden. In unseren kleinen Klassenverbänden bekommen unsere Schülerinnen und Schüler viel individuelle Aufmerksamkeit und werden optimal in der Klasse integriert. Man konzentriert sich auch die verschiedenen Stärken, die eine solche Klasse hervorbringen kann. Das hat schon in der Vergangenheit dazu geführt, dass aus Klassen ganze Teams werden, die sich gegenseitig in ihren jeweiligen Stärken ergänzt haben.

In diesen Klassenverbänden nehmen wir starken Bezug auf einen klaren Wertekompass, der von unserem qualifizierten Schulpersonal ununterbrochen vermittelt wird. Dabei werden Werte wie Gemeinschaft, Ehrlichkeit und Respekt gefördert.

Um spezifisch dem von uns identifizierten Problem des unkontrollierten Internetmissbrauchs entgegenzuwirken, hat sich unsere Schule dazu entschlossen den Gebrauch von Privathandys und Schulcomputern einzugrenzen. Handys werden zu Beginn des Schulunterrichts eingesammelt, um nicht vom Unterrichtsinhalt und vom Teamgefühl abzulenken. Um trotzdem die Vorteile des digitalen Bildungswesens zu nutzen, erhalten die Schülerinnen und Schüler eine Auswahl an pads, die während des Unterrichts unter Beaufsichtigung des Lehrpersonals genutzt werden können. Dadurch haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeiten zur Liverecherche oder zur visuellen Veranschaulichung von Unterrichtsinhalten. Zusammen mit dem gesamten Klassenverband wird auf die Grenzen und Risiken der Internetnutzung hingewiesen und auf eine gewissenhafte Eigennutzung vorbereitet. Diese umfangreiche mediale Aufklärung und die verantwortungsbewusste Förderung digitaler Medien führen zu einem ausgeglichenen Teamgefühl innerhalb der gesamten Schule.

Werdet Teil von unserem Team!

Zukunftsfaktor Schulabschluss

Die Aussichten am Ausbildungsmarkt waren lange nicht so gut wie zur Zeit. Viele Betriebe suchen händeringend nach Nachwuchs, um einen frischen Wind und innovative Ideen in ihre Unternehmen zu bekommen. Daher bieten die Betriebe immer mehr Lehrstellen an, um die qualifizierten Schulabgänger für ihre Ausbildungsstätte überzeugen zu können. Diese hohe Anzahl an Ausbildungsangeboten ist jedoch kein Garant für eine Zusage zur Ausbildung, denn die Betriebe haben hohe Ansprüche an ihre Schützlinge. Allein 2016 gingen über 20.000 Bewerber bei der Suche nach einer Ausbildungsstätte leer aus, obwohl es noch bis zum Ende des Jahres rund 43.500 unbesetzte Lehrstellen gab. Rein rechnerisch ergibt das keinen Sinn, solange man den Leistungsaspekt unberücksichtigt lässt. Dieser wird gerade in den beliebten Branchen wie beispielsweise in der Immobilienbranche, im Veranstaltungsmanagement, in der Werbung/Mediengestaltung oder im Facility-Management sichtbar. Auch der Tischler oder der Mechatroniker sind sehr gefragte Lehrstellen. Die Betriebe haben natürlich keine Möglichkeit, jeden Bewerber kennenzulernen und individuell zu bewerten. Daher orientieren sie sich bei der Auswahl ihrer Auszubildenden an der schulischen Leistung und den außerschulischen Erfolgen der Bewerber. Sollte der Schulabschluss nicht den Anforderungen der Ausbildungsstätte genügen, werden die Bewerber „aussortiert“. Privatschulen haben sich diesem Problem angenommen und arbeiten zielorientiert daraufhin, ihren Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit zu bieten, den Anforderungen der Betriebe gerecht zu entsprechen.

Was bedeutet ein guter Schulabschluss für die Zukunft?

Die Schule bietet jedem/jeder Schüler/in die Möglichkeit, sich für die eigene Zukunft vorzubereiten und die Wahl des weiteren Bildungsweges zu vereinfachen. Dies wird in Form des Schulendzeugnisses dargestellt, welches bei einer öffentlichen Schule – im Vergleich zur Privatschule – oftmals die wirkliche Leistungsfähigkeit und die Qualitäten des Schüler unzureichend darstellt. In jedem Fall fasst das Endzeugnis den aktuellen Bildungsstand zusammen, um den Ausbildungsstätten und den Universitäten eine Einschätzung der Person zu liefern.

Zur Verdeutlichung suchen wir uns eine passende Metapher – Autos!
Fast jeder Haushalt hat und braucht ein Auto, manche sogar mehrere. Es gibt kleine und große, schnelle und weniger schnelle und auch schöne und weniger schöne Autos. Die Automobilindustrie entwickelt verschiedene Modelle, um die gesamte Nachfrage zu sättigen und gerät dabei in einen Leistungswettkampf, der sich im steigenden Preis widerspiegelt. Wieso haben manche Autos einen so hohen Wert, dass sie für 6-stellige Beträge verkauft werden? Grund dafür ist zum einen die starke Marke, die hinter dem Auto steht, zum anderen das Design sowie die Leistung und die Ausstattung des Autos. Diese Merkmale können auf einer DIN A4 Seite formuliert und dargestellt werden und genügen meist, um dem Kunden von dem Auto zu überzeugen.

In dieser Metapher sind Schüler/innen die Autos! Die Privatschule ist die Designwerkstatt, die Marke ist das selbstbewusstes Auftreten, die Ausstattung ist der Bildungsstand und das DIN A4 Papier, das alle Merkmale zusammenfasst, ist das Zeugnis, das dem Kunden, der Ausbildungsstätte/Universität, mit Stolz präsentiert wird.
Für die Bewerbung auf eine Lehrstelle in einem Betrieb stehen die Türen offen, die Chancen der Zusage steigen, man kann sich den Beruf förmlich aussuchen und der Einstieg in das Unternehmen gestaltet sich einfach. Das Gleiche gilt für die Bewerbung an einer Universität, an der man die freie Auswahl zwischen vielen Studiengängen bekommt.
Das ist ein Privileg, auf das wir hinarbeiten.

Frühzeitig handeln!

Man kann seine Zukunft auf verschiedenen Wegen beginnen. Gleich bleibt nur, dass man selbst dafür verantwortlich ist, wie man die eigene Zukunft gestaltet. Diese Verantwortung entsteht nicht erst mit dem Erreichen des 18. Lebensjahres, sondern schon bei der mündlichen Beteiligung im Politikunterricht oder bei der selbstständigen Bearbeitung der Hausaufgaben. Diese große Verantwortung kann man jedoch nicht ohne weiteres von den Schülern und Schülerinnen erwarten. Daher bieten wir von der Kölner Privatschule eine Betreuung und Förderung an, die wir in Zusammenarbeit mit Ihnen als Eltern individuell an jede/n Schüler/in anpassen. Dabei erkennen wir auch die jeweilige Leistungsbereitschaft, die jede/r Schüler/in für sich und seine Klasse aufbringt und vermerken diese in den Zwischenzeugnissen, die der Schüler oder die Schülerin alle 6-8 Wochen erhält. Dadurch bleibt auch das Engagement nicht verborgen. Durch unsere weitreichenden Möglichkeiten an Lehrpersonal wird es bei uns niemals zu einem Unterrichtsausfall kommen, was dazu führt, dass der Flow nicht gestört wird. So bieten wir ergänzend Nachmittagsunterricht an, um die Schüler/innen auch in Themen wie Recht, (Haus-) Wirtschaft und Politik vorzubereiten und ihre Meinungsbildung zu fördern. Das führt auch dazu, dass sich Interessen und Bedürfnisse für verschiedene Exkursionen entwickeln, die wir oft und gerne durchführen.

Zusammengefasst ist das Angebot an Ausbildungsstätten in Deutschland sehr hoch, jedoch verzichten Unternehmen eher auf das Angebot, als es schlecht zu besetzen. Deshalb muss man sich als Schüler/in und Elternteil frühzeitig mit dem Thema Ausbildung befassen und auf eine erfolgreiche Zukunft vorbereiten.
Um dieses Ziel zu erreichen, verspricht die Kölner Privatschule in kleinen Klassenverbänden eine individualisierte und konzentrierte Vorbereitung auf die Zeit nach der Schule und fokussiert sich auf das Privileg eines guten und Perspektiven schaffenden Schulabschlusses.

Versetzungsgefahr „Blauer Brief“

Im April kann es für viele Kinder und deren Eltern zu einem Schockmoment kommen, und zwar aufgrund des Erhalts eines „Blauen Briefes“. Diese Briefe von den jeweiligen Schulen sollen als Warnung vor Nichtversetzung dienen. Sie werden verschickt, sobald man zweimal die Note 5 (mangelhaft) oder einmal die Note 5 und in allen weiteren Hauptfächern die Note 4 (ausreichend) hat. Diese Warnungen bewirken jedoch aus gutem Grund eher Angst oder Entsetzen bei ihren Empfängern, denn wie soll man die bestehende Situation innerhalb von zehn Wochen verändern? Aufgrund der nicht eindeutig festgelegten Fristen für den Eingang der Blauen Briefe, ist sogar dieser Zeitraum nicht sichergestellt. Wie kann man den Kindern nun helfen, damit sie sich neben des hohen Versetzungsdrucks auch weiterhin auf die eigene Weiterbildung konzentrieren können?

Veränderung muss her!

Um der Versetzung und dem zukünftigen Versetzungsrisiko vorzubeugen, muss eine spürbare Veränderung her. Alle öffentlichen Schulen bieten dazu passende Fördermaßnahmen an, die beispielsweise in Form eines Zusatzunterrichts am Nachmittag stattfinden. Daran anknüpfend kann man sich die Hilfe von privaten Nachhilfelehrern oder Einrichtungen zur Nachhilfe geben lassen. Alles umfassend stehen die Kinder dadurch nicht nur unter einem starken Leistungsdruck, der durch einen provokanten blauen Brief verstärkt wird, sondern werden noch dazu gedrängt, einen großen Teil ihrer Freizeit herzugeben, um das vermeintliche Defizit auszugleichen. Im Endeffekt läuft es darauf hinaus, dass Zusatzmaßnahmen oft keine maßgeblichen Veränderungen bringen.
Eine mögliche Alternative wäre ein kurzfristiger Schulwechsel, der dem Kind eine Veränderung des Gesamtumfeldes schafft. Ein Schulwechsel – egal in welcher Phase des Schuljahres – ist immer möglich.

Wir von der Kölner Privatschule verfolgen generell einen anderen Ansatz – keine Blauen Briefe! Unser Schulsystem konzentriert sich auf die Entlastung des starken Leistungsdrucks, der sich in Noten und Verwarnungen widerspiegelt. Das beginnt schon mit der Klassenbildung von maximal 16 Schülern, in denen sich neben Teams auch gute Freundschaften bilden können. In diesen Klassen wird jeder Schüler berücksichtigt und erhält bei Bedarf eine individuelle Förderung. Falls ein solcher Bedarf besteht, wird er nicht in Form eines Blauen Briefes übermittelt, sondern es wird frühzeitig darauf hingewiesen, dass die schulische Entwicklung in die falsche Richtung verläuft. Dieser Hinweis erfolgt frühzeitig im 2. Schulhalbjahr, d.h. ab ca. Februar, so dass genügend Zeit besteht, den Schüler zu fördern und die Versetzung zu erreichen.
Zudem händigt die Kölner Privatschule alle 6-8 Wochen Zwischenzeugnisse aus (LZB). So ist der aktuelle Leistungsstand Ihres Kindes immer transparent und wir können im Bedarfsfalle entsprechend handeln.

Lassen Sie sich also nicht von den Blauen Briefen aus dem Konzept bringen. Es gibt die Kölner Privatschule, die Ihnen in einer solchen Situation tatkräftig und erfolgsversprechend zur Seite stehen kann. Wenden Sie sich an uns, damit wir Lösungen für Schulprobleme Ihres Kindes erarbeiten können. Ein Wechsel an unsere Schule ist jederzeit möglich, wobei die Eingliederung in die kleinen Klassenverbände den neuen Schülern in der Regel nicht schwerfällt.

Selbst jetzt ist es noch nicht zu spät durch entsprechende Fördermaßnahmen und die richtige Unterstützung das Schuljahr bei uns in diesem Sommer erfolgreich zu beenden.

Durchhänger in der Pubertät

Zwei Mädchen beim Selfie-Machen

Die Pubertät ist für die meisten Jugendliche eine sehr schwere Zeit. Körperliche, geistige und auch zwischenmenschliche Veränderungen treten ins Leben – und auch für Sie, liebe Eltern, ist diese Zeit anstrengend. Nicht selten verschlechtern sich Jugendliche mit dem Eintritt in die Pubertät in der Schule – andere Dinge sind jetzt halt spannender. Freunde, Partys, Interesse am anderen Geschlecht oder einfach nur daran wie viele Follower man auf Instagram hat – das Familienleben und auch die Schule sind jetzt plötzlich unwichtig und nervig. Keine Panik: Das ist ganz normal! Problematisch wird es erst, wenn dieser Zustand dauerhaft anhält, Ihr Kind Ihnen entgleitet und die Schule so sehr leidet, dass die Zukunft Ihres Sohnes oder Ihrer Tochter unter keinem guten Stern mehr steht.

Was macht das Lernen in der Pubertät so schwer?

Während der Pubertät entwickelt sich das Gehirn eines jeden Jugendlichen bedeutend weiter. Es befindet sich in einem regelrechten Ausnahmezustand. Das sogenannte limbische System, das unter anderem für die Emotions- und Impulsverarbeitung verantwortlich ist, reift in dieser Zeit besonders schnell. Das Vorderhirn hingegen, welches Vernunft und Vorsicht einschaltet sowie planen und organisieren kann, entwickelt sich erst zum Ende der Pubertät. Dieses Ungleichgewicht begünstigt das typische Pubertätsverhalten. Lesen Sie mehr über die Hirnentwicklung von Jugendlichen hier.

Außerdem entwickeln junge Menschen in der Pubertät einen veränderten Schlaf-Wach-Rhythmus. Sie sind morgens eher müde und abends munter, was dazu führt, dass sie morgens im Unterricht „abhängen” und nicht konzentrationsfähig sind und abends gar nicht ins Bett kommen. Aus diesem Grund beginnt an der Kölner Privatschule der Unterricht auch erst um 8.45 Uhr. Lesen Sie unbedingt unseren Artikel zu diesem Thema, wenn Sie dies noch nicht getan haben.

Nun sollte deutlich geworden sein, weshalb Jugendliche in der Pubertät schlechter lernen können: Ihre Gehirne sind einfach viel zu beschäftigt mit der eigenen Entwicklung. Seien Sie deshalb nicht zu streng mit Ihrem Nachwuchs, liebe Eltern. Vernunftsargumente à la „Du lernst nicht für die Schule, sondern fürs Leben!” ziehen jetzt gar nicht. Geben Sie Ihrem Kind die nötige Freiheit, sich mit anderen Dingen als der Schule zu beschäftigen. Vielleicht werden die Noten so zuerst einmal etwas schlechter, aber das wird sich schon wieder regulieren in den meisten Fällen.

Und wenn das nicht „schon wieder” wird?

Natürlich gibt es diesen Fall auch oft. Jugendliche, die schlechter in der Schule werden, befinden sich häufig in einer kontinuierlichen Abwärtsspirale. Jetzt hat die Schule eine entscheidende Aufgabe – nämlich einen Fallboden für solche Schüler einzurichten und diese somit aufzufangen. Das öffentliche Schulsystem versagt an dieser Stelle leider oft. Natürlich gibt es auch an öffentlichen Schulen sehr gute Lehrer, oft bleibt diesen aber nicht genug Zeit, um sich eingängig um einen einzelnen Schüler zu kümmern.

Viele verzweifelte Anrufe von Eltern erreichen uns an der KPS. Alle berichten das Gleiche: Unser Kind war immer gut in der Schule, bis es in die Pubertät kam. Die Lehrer können nicht helfen, was sollen wir tun? Wir laden die Eltern dann gemeinsam mit Ihrem Kind zu uns ein. Im Gespräch berichten wir von unseren Lehrmethoden, den kleinen Klassen, der individuellen Hausaufgaben- und Nachmittagsbetreuung und davon, wie wir Schülern, die an der öffentlichen Schule als hoffnungslose Fälle galten, helfen konnten. Wir haben etwas ganz Wichtiges erkannt: Jugendliche in der Pubertät wollen vor allem eines – sie wollen Spaß haben. Und das ermöglichen wir ihnen an der KPS. Spaß beim Lernen, Spaß im Unterricht, Spaß mit den Mitschülern und Lehrern, Spaß bei Ausflügen – all das bieten wir unseren Schülern.

Um unseren Schülern genau diesen Spaß, die Freude am Lernen und die Neugierde zurückzubringen, haben sich unsere regelmäßigen unterrichtsbezogenen Exkursionen als besonders effektiv erwiesen. Auch zu diesem Thema finden Sie einen Artikel hier auf unserem Blog. Bei unterrichtsbezogenen Exkursionen wird der erhöhte Bewegungsdrang von Jugendlichen in der Pubertät gestillt, der auch vom oben beschriebenen limbischen System gesteuert wird. Was unsere Schüler bei den Exkursionen lernen, vergessen sie nicht. Schade, dass an öffentlichen Schulen solche viel seltener als an der KPS stattfinden.

Was bleibt mir zu sagen? Besuchen Sie uns mit Ihrem Sohn oder Ihrer Tochter an der KPS, wenn pubertätsbedingte Probleme auftauchen. Gemeinsam finden wir eine Lösung.

Mein Kind hat Versagensängste

Junge, der ängstlich sein Gesicht verdeckt

Versagensängste sind leider etwas ganz Normales in unserer Gesellschaft. Das Problem: Wer ständig Angst hat zu versagen, bleibt hinter seinen Möglichkeiten zurück. Chancen werden nicht wahrgenommen, Dinge nicht umgesetzt, Potentiale nicht ausgeschöpft, weil „das klappt ja sowieso alles nicht”. Besonders sind auch Kinder von Versagensängsten geplagt. Doch wie geht man als Eltern damit um, wenn der Nachwuchs beispielsweise aufgrund von solchen Ängsten schlechte Schulleistungen erbringt? Ein besonderes empathisches Gespür ist jetzt gefragt, liebe Eltern. Und auch Lehrer haben in einem solchen Fall einen pädagogischen und psychologischen Auftrag. An der Kölner Privatschule nehmen wir diesen sehr ernst.

Wodurch entstehen Versagensängste bei Kindern

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass Kinder mit einem niedrigen Selbstwertgefühl eher dazu neigen, Versagensängste zu entwickeln. Wer permanent an sich selbst zweifelt und vielleicht auch kein stabiles soziales Umfeld hat, das einen ermutigt, fühlt sich oft überlastet mit den gestellten Anforderungen – und Schulanforderungen können durchaus schwierige Aufgabe für viele Kinder darstellen. Hinzu kommt der Vergleich mit anderen: Können die Mitschüler etwas besser, schreiben sie bessere Noten, sind sie generell nicht einfach in allem besser als man selbst? Sie müssen sich vorstellen, Kinder und Jugendliche sind eben noch sehr junge Menschen, sie haben noch kaum Lebenserfahrung und somit auch fast keine Methoden erlernt, mit schwierigen Situationen umzugehen. Sie sind in einer Lernphase – und das nicht nur in Hinsicht auf den Unterrichtsstoff, sondern auch auf das Leben selbst. Ganz schön viel, was auf die Kinder einprasselt. Da sind Versagensängste nicht ungewöhnlich – auch, wenn sie eigentlich unnötig sind.

Ein weiterer Grund für Versagensängste kann ein traumatisches Ereignis sein. Vielleicht wird ein Kind von der Familie falsch behandelt und sein Selbstvertrauen systematisch zerstört. Psychische und auch körperliche Krankheiten können die Folgen sein. Vielleicht fühlt sich ein Kind oder Jugendlicher aber auch vor den Mitschülern, dem Lehrer oder den Eltern blamiert, weil er oder sie eine bestimmte Leistung nicht erbringen kann. Aus Angst, sich noch einmal zu blamieren, wird dann die Schule geschwänzt, was zu schlechten Noten führt.

Egal, welcher Grund für Versagensängste vorliegt, es gibt gute Methoden, diese erst gar nicht entstehen zu lassen.

Was sollten Eltern tun?

Ich kann es nicht oft genug sagen: Stärken Sie immer das Selbstvertrauen Ihres Kindes und setzen Sie es nicht unter Druck! Schlechte Noten sind kein Weltuntergang. Natürlich möchten Sie, dass Ihr Kind gut in der Schule ist, aber schlechte Noten bekommt jeder Schüler einmal. Strafen und Druck sind dann unangebracht, denn genau diese fördern Versagensängste. Schauen Sie lieber nach den Gründen, weshalb Ihr Kind schlechte Noten bekommt, indem Sie viel miteinander reden. Und reden Sie unbedingt auch mit den Lehrern. Erzählen Sie diesen von den Versagensängsten Ihres Kindes. Ein guter Pädagoge wird wissen, wie er damit umgeht – und wie er Ihrem Kind helfen kann, wieder bessere Noten zu bekommen und keine Angst mehr zu haben.

Haben Sie zudem schon einmal darüber nachgedacht, Ihren Sohn oder Ihre Tochter in einen Sportverein zu schicken? Besonders im Mannschaftssport kann Selbstvertrauen enorm gestärkt werden. Jeder Mitspieler hat eine wichtige Position – jeder trägt zum funktionieren des Teams bei. Erfolgserlebnisse stärken das Selbstwertgefühl, machen glücklich und man kann aus ihnen in anderen Situationen schöpfen – z. B. in der Schule, wenn wieder einmal Versagensangst aufkommt. Durch den Sport lernt man, eine solche Angst in etwas Positives umzuwandeln und über seine Grenzen hinauszuwachsen.

Was sollten Lehrer tun?

Lehrer sollten aufgrund ihrer pädagogischen Ausbildung eigentlich schnell erkennen, wenn ein Schüler Versagensängste hat und deshalb hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt. Außerdem sollte ein guter Pädagoge Versagensängste gleich im Keim ersticken, indem er dem Schüler klarmacht, dass es keine Gründe für diese gibt. Obwohl Versagensangst wie eingangs erwähnt etwas ganz Normales ist, so ist sie dennoch immer unbegründet. Wer etwas versucht und aus seiner Komfortzone heraustritt, kann gar nicht versagen, denn der Versuch alleine ist schon ein Erfolg. Genau das machen wir unseren Schülern an der Kölner Privatschule täglich klar. Wir differenzieren, ob ein Schüler eine schlechte Leistung erzielt, weil er vielleicht einfach mal nicht gelernt hat oder weil er sich nicht traut, Leistung zu erbringen, dazu aber durchaus imstande ist. Leider sind nicht alle Lehrer in ganz Deutschland gute Pädagogen bzw. ihre Arbeitsplätze lassen es nicht zu, gute Pädagogen zu sein. Besonders im öffentlichen Schulsystem findet oft keine Auseinandersetzung mit einzelnen Schülern statt. Die Klassen sind einfach zu groß, es bleibt keine Zeit, auf jedes Problem von jedem Schüler einzugehen. So fühlen sich Kinder mit Versagensängsten oft alleingelassen. Nicht so an der KPS. Unsere Klassen bestehen aus höchsten 16 Schülern und so haben wir jeden im Blick. Unsere Lehrer erkennen schnell, wenn es Probleme gibt und haben Zeit, diese gemeinsam mit den Schülern zu lösen. Bei jeglichen Schulproblemen ist auch immer unsere Hausaufgaben- und Nachmittagsbetreuung sehr wirksam. Dabei kann intensiv noch einmal auf einzelne Schüler eingegangen werden.

Mein Kind wird vom Lehrer gemobbt

verzweifeltes Mädchen

Das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern ist oft angespannt. Lehrer, die gestresst sind und unter Zeitdruck stehen, Schüler, die überfordert sind im öffentlichen Schulsystem und rebellieren: eine explosive Mischung mit viel Konfliktpotential! Obwohl es gute Wege gibt, Konflikte zwischen Lehrern und Schülern vernünftig zu lösen, arten solche nicht selten in regelrechtes Mobbing aus – und das auf beiden Seiten. Lehrer werden von Schülern und Schüler tatsächlich auch von Lehrern gemobbt und schikaniert. Irgendwie ist das fast schon Normalzustand an öffentlichen Schulen. Schule bedeutet für viele gleich Mobbing, egal durch wen und von wem. Das darf nicht sein, deshalb schicken immer mehr Eltern ihr Kind auf eine Privatschule.

Eine wahre Geschichte…

Vor einiger Zeit besuchten uns Eltern mit ihrem Sohn an der Kölner Privatschule. Der Junge hatte massive Probleme an der öffentlichen Schule. Im Gespräch stellte sich heraus, dass nicht bloß die Noten schlecht und die Versetzung gefährdet waren, sondern dass der damals 13-Jährige von seinem Lehrer gemobbt wurde. Dieser ließ den sehr introvertierten Jungen ständig Matheaufgaben an der Tafel lösen. Unter einem solchen Druck funktionierte der Schüler jedoch nicht – er konnte sein Wissen nicht abrufen. Der Lehrer hätte dies eigentlich erkennen und den Jungen aus seiner unkomfortablen Situation befreien sollen. Stattdessen gab er ihm schlechte Noten, obwohl der Junge eigentlich in Mathematik keine Probleme hatte. Zudem fühlte sich der Schüler vorgeführt vor der ganzen Klasse. Die Mitschüler lachten immer häufiger über ihn, wenn er einfachste Aufgaben nicht lösen konnte. Aus der Perspektive des Schülers versagte er, sein Selbstvertrauen sank und er schwänzte immer häufiger die Schule. Den verpassten Unterrichtsstoff konnte er nicht mehr aufholen und so wurden die Noten in allen Fächern immer schlechter und schlechter, bis letztendlich die Versetzung gefährdet war. Der mobbende Lehrer nahm den Jungen beiseite und meinte, dass dieser doch besser auf die Hauptschule gehen solle – er sei ja sowieso ein hoffnungsloser Fall.

Im Gespräch mit der Familie an der KPS fiel schnell auf, wie gut sich der Junge artikulieren und seine Situation und Gefühle formulieren konnte. Er machte auf Anhieb einen sehr cleveren Eindruck. Auf die Hauptschule gehörte er ganz und gar nicht und auch die schlechten Noten schienen nicht gerechtfertigt zu sein. Nachdem er an einem kostenlosen Probeunterricht bei uns teilgenommen hatte, wollte er unbedingt Schüler der KPS werden – und das ist er bis heute. Unser Schüler erzielt sehr gute Leistungen – in Mathematik hat er übrigens gerade eine 1 geschrieben – und macht bald seinen Abschluss.

Nicht bloß ein Einzelfall!

Zwar ist der geschilderte Fall eher die Ausnahme, aber leider bei weitem kein Einzelfall. Tatsächlich passiert es immer wieder, dass Lehrer einzelne Schüler auf dem Kieker haben. Das kann sich in abwertenden Sprüchen, zynischen Bemerkungen und ungerechten Noten äußern. Doch nicht jeder verbale Angriff ist gleich Mobbing. Von Mobbing kann tatsächlich erst gesprochen werden, wenn jemand zielgerichtet und grundlos immer wieder degradiert, gedemütigt und gequält wird – so, wie es bei unserem Schüler leider der Fall war.

Aber was tun?

Die Aufgabe von Lehrern ist es, neben dem Unterrichten, Erziehen und Beurteilen, eine Vertrauensperson für die Schüler zu sein. Wird dieses Vertrauen in Form von ungerechtem Verhalten missbraucht, kann das schwere psychische Folgen bei den Schülern verursachen. Eltern sind in einem solchen Fall besonders gefragt. Sie sollten immer aufmerksam sein, wenn ihr Kind sich anders verhält als gewohnt, ruhig öfter auch mal nachfragen, was im Unterricht passiert ist und sich mit den Eltern der anderen Schüler austauschen. Auch sollten sich gemobbte Schüler mit den Mitschülern austauschen. Gemeinsam können dann andere Lehrer informiert und die Schulleitung eingeschaltet werden. Leider gab es aber schon Fälle, in denen Lehrergewalt an Schulen vertuscht wurde: Konflikte zwischen Lehrern und Schüler sind ja schließlich etwas ganz Normales – es gibt sie, seitdem es Schulen gibt. Ja, es gibt aber Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen!

Schulwechsel bringt Ruhe!

Hört das Mobbing einfach nicht auf, dann ist ein Schulwechsel die einzige vernünftige Lösung. Ich kann natürlich nicht für alle Privatschulen sprechen, aber ein Wechsel an die Kölner Privatschule ist immer eine gute Entscheidung. Bei uns gibt es kein Mobbing, weder durch Lehrer noch durch Mitschüler. Sollte doch einmal ein Konflikt entstehen, dann setzen wir uns in kleiner Runde zusammen, diskutieren entstandene Probleme, machen Rollenspiele und finden so Lösungen für jeden Konflikt. Das Schöne ist, dass wir an der KPS Zeit und Geld für solche Maßnahmen haben – zwei Dinge, die im öffentlichen Schulsystem leider häufig fehlen. Kleine Klassen von höchstens 16 Schülern ermöglichen es uns, konzentriert mit dem Unterrichtsstoff fortzufahren. So bleibt genügend Zeit für unseren Ergänzungsunterricht, der beispielsweise in einer oben beschriebenen „Konflikt-Runde” bestehen kann. Als staatlich anerkannte Ergänzungsschule ergänzen wir den Lehrplan des öffentlichen Schulsystems sinnvoll – und was kann sinnvoller sein, als für ein gutes Miteinander an der Schule zu sorgen?! Auch sind wir sehr sorgfältig bei der Auswahl unseres Lehrpersonals. Dabei setzen wir auf Langfristigkeit und absolutes Vertrauen. Wir haben eine starke Schul-Community, die vielem vorbeugt.

Kommen Sie doch einfach einmal vorbei und überzeugen Sie sich selbst. Sehr gerne können wir einen Termin vereinbaren! Wenn Sie sich näher für das Thema Mobbing an der Schule interessieren, dann lesen Sie auch „Mein Kind wird in der Schule gemobbt – Was sind die Folgen und wie soll ich damit umgehen?”

Kontaktieren Sie uns

Haben Sie noch Fragen? Lassen Sie uns miteinander reden und erfahren Sie mehr über unsere maßgeschneiderten Programme: Wir beraten Sie persönlich, unkompliziert, kompetent! Wie wäre es zum Beispiel mit einem kostenlosen Probeunterricht? Wir laden Ihr Kind zu einer kompletten, unverbindlichen Schnupperwoche ein.