2019-06-17 Jörg Krüger

Aus Kindern werden hilflose Erwachsene

„Unsere Kinder werden zu Erwachsenen, die im Leben nicht mehr klarkommen“, betont der Bonner Kinder- und Jugendpsychiater Michael Winterhoff im Gespräch mit Markus Lanz.
In seinem Buch „Deutschland verdummt“ macht er unter anderem auf die schwerwiegenden Probleme des öffentlichen Schulsystems aufmerksam und verdeutlicht, wie wichtig es ist einen Weg aus dieser Katastrophe zu finden.
Kinder und Jugendliche brauchen Halt, Orientierung und Strukturen, die ihnen bereits im Kindergarten verwehrt werden. Im Schulalltag geht es dann so weiter und zurück bleiben junge Erwachsene, die nicht wissen wie sie ihr Leben auf die Reihe bekommen sollen.

Lernbegleiter statt Lehrkraft

Für Ruhe im Klassenzimmer sorgen inzwischen Schallkopfhörer und Sandwesten, das Lernniveau bestimmen die Kinder selber und Leistungsbewertung findet durch selbstgemalte Smileys statt.
Aufgaben, die eigentlich ein Lehrer übernehmen sollte?
Nein, nicht in der Ideologie des autonomen Lernens, von der das öffentliche Schulsystem bestimmt wird.
Hier gibt es keinen Lehrer mehr, sondern nur noch einen Lernbegleiter mit Maulkorb.
So sanft wie möglich soll dieser die Selbststeuerung der Schüler anstoßen, auf keinen Fall jedoch instruieren oder dozieren. Bloß nicht zu viele Regeln oder Vorgaben, denn dadurch könnte das individuelle Lernen der Schüler ja gestört werden. Unter individuellem Lernen stellt man sich eigentlich ein Klassenzimmer vor, in dem ein Lehrer sich individuell um die Bedürfnisse jedes einzelnen Schülers kümmert. Nicht in diesem Szenario. Hier bestimmt jedes Kind selbst, auf welchem Lernniveau und zu welchem Thema es gerade arbeiten möchte.
Winterhoff erzählt von einem Kind, das bis zur vierten Klasse nicht ein einziges Mal Mathe gelernt hat, einfach weil es keine Lust darauf hatte. Genau hier fangen die Probleme an, die im Laufe der Schullaufbahn immer größer werden.
Heranwachsende brauchen Grenzen und Strukturen, aber vor allem brauchen sie soziale Beziehungen, die durch einen Lernbegleiter in Form eines Hefts oder Tablets einfach nicht ersetzt werden können.
Aus stummen Lehrern müssen wieder Lehrpersonen werden, die soziale Kompetenzen und grundsätzliche Verhaltensnormen an unsere Kinder weitergeben, vor allem in einer Zeit, in der Eltern aus verschiedensten Gründen keine Zeit mehr dafür haben.

Es ist die Aufgabe der Gesellschaft, unsere Aufgabe, unsere Kinder nicht im Stich zu lassen.
Aber gibt es im öffentlichen Schulsystem überhaupt noch einen Weg daraus oder sollte man sich nicht lieber eine Alternative zu einem System suchen, das Gefahr läuft, den Stresstest der nächsten Generation nicht zu bestehen? (Cicero Magazin)

 

Die KPS als Alternative

Nicht umsonst entscheiden sich die Eltern fast jedes zehnten Kindes (Zeit Online), dafür ihr Kind auf eine Schule zu schicken, die sich für die individuellen Persönlichkeiten hinter den Schulbüchern interessiert und da anfängt, wo das öffentliche Schulsystem aufhört.
Die Klassenverbände an der KPS, sind bewusst sehr klein gehalten, damit die Lehrpersonen die Möglichkeit haben jedes Kind persönlich kennenzulernen und seine Fähigkeiten individuell zu fördern. Unsere Lehrer sind hierbei keine stummen Begleiter, sondern engagierte Pädagogen, die mit Engagement, Freude und Erfahrung gewillt sind, jeden einzelnen Schüler auf seinem individuellen Weg zu begleiten. Egal mit welcher Empfehlung die Schülerinnen und Schüler anfangen, bei uns gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wir geben jedem die Chance, seine schulische Karriere nach eigenen Interessen und Stärken zu gestalten und somit auf ein Leben im späteren Berufsalltag vorzubereiten. Dabei hat jeder Schüler ein Mitspracherecht, wird dabei allerdings nicht allein gelassen, sondern von uns an die Hand genommen.
Mithilfe moderner, strukturierter Lernmethoden lernen unsere Schüler, sich aktiv am Unterricht zu beteiligen, über sich selbst hinauszuwachsen, aber auch eigene Schwächen zu erkennen und an ihnen zu arbeiten.
Auch soziale Kompetenzen, die für die Zukunft jedes Individuums essenziell sind, kommen bei uns nicht zu kurz. Durch Klassenfahrten, sowie gemeinsame kulturelle und sportliche Aktivitäten wird das Wir-Gefühl gestärkt und der Klassenzusammenhalt gefördert. Die Schüler lernen, sich aufeinander einzulassen und die Stärken und Schwächen der anderen zu berücksichtigen.

Wir möchten Verantwortung übernehmen und unsere Kinder zu Erwachsenen machen, die ohne Angst und Unsicherheit in ihre Zukunft starten können!

Möchten Sie das auch? Dann nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf und vereinbaren einen unverbindlichen Informationstermin. Wir freuen uns auf Sie!