2019-02-14 Jörg Krüger

Kosten der Digitalisierung an Schulen

Seit 2 Jahren ist der DigitalPakt Schule angekündigt: 5 Mrd. Euro sollen auf fünf Bundesländer aufgeteilt werden; so sind 1 Mrd. Euro für Schulen in NRW geplant. Die aktuelle Diskussion um den DigitalPakt, in der dieser stillsteht, bezieht sich auf die Frage, auf welcher Rechtsgrundlage die Gelder für eine sinnvolle Ausstattung der Schulen fließen. Hierbei liegt das Problem bei der fehlenden Einigung zwischen Bund und Ländern. Durch diesen Pakt soll vor allem die Infrastruktur, wie interaktive Tafeln und eine stabile Internetverbindung, verbessert werden und in die Ausstattung von digitalen Endgeräten – vor allem Laptops und Tablets – investiert werden. Durch den Eintritt des Pakts soll die digitale Schulbildung angekurbelt werden. Dennoch handelt es sich bei dieser Summe nur um eine einmalige Investition, genau dort liegt das Problem: Digitalisierung ist ein Prozess. Mit der aktuellen Geschwindigkeit von digitalen Innovationen, werden konstant neue Möglichkeiten und Geräte entwickelt. Mit einer Einmalinvestition, die bereits seit zwei Jahren angekündigt ist und noch nicht stattgefunden hat, kann man diesem Tempo nicht gerecht werden. Des Weiteren müssen die meisten digitalen Endgeräte durch häufige Benutzung nach ungefähr fünf Jahren ersetzt werden, was ein erneutes finanzielles Problem darstellt.

 

Investition in Bildung

Warum lohnt sich die Investition in Bildung? Auch wenn das Schulgeld als Nachteil erscheint, besitzen Privatschulen den Vorteil, dass dieses Geld dazu benutzt wird, Infrastruktur regelmäßig auf den neuesten Stand zu bringen und Personal konstant fortzubilden. Regelmäßige Schulungen und Seminare, die es Lehrern ermöglichen digital lehren und somit noch besser auf die individuellen Anforderungen der Schüler eingehen zu können,  führen zu einem hohen Unterrichtsstandard. Die Investitionen in digitale Bildung, pädagogische Konzepte und die Weiterbildung von Lehrkräften sind zwar höher, werden aber auch zweckgebunden benutzt, denn schlussendlich profitieren die Kinder von einem gut abgestimmten Bildungssystem. Das Einbinden von Digitalisierung in die Bildungsmöglichkeiten erlaubt die Zusammenarbeit zwischen Büchern und digitalen Prozessen, um so weit wie möglich individuelle Bildungsmöglichkeiten anbieten zu können. Diese Individualität kommt allen Schülern zugute: Durch das breite Pensum an Möglichkeiten ist die Inklusion von Schülern vereinfacht, denn diese Schüler können intelligent in Klassen eingegliedert werden. Dabei wird der Anschluss durch die individuelle Förderung und die Unterstützung von Schülern und Lehrern vereinfacht. Wir haben daher reichlich Erfahrungen sammeln können, in denen unsere Schüler mit Behinderung oder Autismus ihren Schulabschluss machten.

 

Finanzierung

Es ist normal, dass der Gedanke, sein Kind an einer Privatschule anmelden zu wollen, oft mit der Frage der Finanzierung verbunden ist. Um Hilfe in der Finanzierung der Privatschule zu bekommen, gibt es einige Möglichkeiten. Die Roland Berger Stiftung bietet ein Schülerstipendium von der 1. Klasse bis zum Abitur an, welches vor allem Kindern von alleinerziehenden oder arbeitslosen Eltern zugunsten kommen. Des Weiteren bietet der Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds Schülerinnen und Schüler, die eine Durchschnittsnote von mindestens 2,0 oder finanzielle Probleme haben ab der 10. Klasse ein Schülerstipendium an. Um weitere Stipendien zu finden, die auf Ihre Bedürfnisse angepasst sind, können Sie beim StipendienLotse, der Stipendien-Datenbank des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, nach passenden Stipendien suchen.

Gerne können Sie hier einen Beratungstermin mit uns vereinbaren oder uns einfach anrufen: +49 (0) 2203/14833.

Durch dieses Beratungsgespräch begleiten wir Sie durch die Finanzierungsfrage, indem wir Ihnen verschiedene Wege und unsere Unterstützung in den anschließenden Prozessen anbieten.